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Vortrag bei ZNP - vorGESORGT

Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Wer handelt und entscheidet für mich?

Sollten Sie sich mit diesen Fragen bereits beschäftigt haben, ist es Zeit, die Dinge in die Hand zu nehmen. Sind dies neue Fragen für Sie? Dann informieren Sie sich. Mit diesem Vortrag wollen wir Sie unterstützen, dieses wichtige und gleichermaßen auch schwierige Thema anzugehen.

 

Die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht und damit auch ihre Chancen und Risiken werden verständlich und anschaulich erläutert. Angrenzende Themen wie die Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder Vorsorge für minderjährige Kinder werden auch einbezogen.

Sie haben Fragen zum Thema? Bringen Sie sie mit!

 

Programmübersicht

 

  • 17:30 Uhr  Eintreffen der Gäste
  • 18:00 bis 18:45 Uhr  Vorträge  Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht Désirée Goertz u. Rechtsanwältin und Notarin Dörte Zimmermann, LL.M. mit anschließender Diskussion
  • 18:45 bis 20:00 Uhr   Get-together am Buffet

 

Ort und Datum

Kurfürstendamm 58, 10707 Berlin

Dienstag, 19. November 2019

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Vanadis von Neubeck unter 030-31 10 26 50 gerne zur Verfügung.

Anmeldungen erbitten wir per E-Mail unter neubeck@zn-partner.de

Vortrag von ZNP für die Deutsche Anwaltsakademie

Im Rahmen des Rheinischen Erbrechtsforum der Deutschen AnwaltsAkademie in Köln halte ich am 29.11.2019 eine Vortrag zum Thema Fallstricke bei der Erbausschlagung.

Weitere Themen und Dozenten werden sein:

*Die Besonderheiten der Wechselbezüglichkeit in der Patchwork-Situation (Walter Krug, Vorsitzender Richter am LG a.D)
* Rechtsprechung des BGH zum Erbrecht (Prof. Dr. Christoph Karczewski, Honorarprofessor, Richter am BGH, Karlsruhe)
* Nachlassverwaltung als Sanierungsinstrument bei todesfallbedingten Unternehmenskrisen (Dr. Mario Nöll, Rechtsanwalt, Mannheim)
* Der deutsch-französische Erbfall (Stefan Stade, Avocat, Strasbourg/Frankreich)
* Familien- und betreuungsgerichtliche Genehmigungen im Erbrecht (Reinhold Spanl, Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Starnberg)
* Ausgewählte Probleme im Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsrecht (Eva Kreienberg, Rechtsanwältin)

Am vergangenen Wochenende haben wir gemeinsam das Norddeutsche Erbrechtsforum in Hamburg abgehalten und hatten gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen ein gelungenes und interessantes Seminar.

Erbe und Vermächtnis

„Erbe oder Vermächtnis – wo ist denn da der Unterschied?“

So lautet eine häufige Frage bei der Beratung in erbrechtlichen Mandaten. Dabei kann es sich bspw um die Beratung zur Erstellung eines Testaments handeln oder um die Beratung nach dem Eintritt des Erbfalles.

Tatsächlich handelt es sich um sehr unterschiedliche Rechtspositionen:

Der Erbe ist der Rechtsnachfolger des Verstorbenen. Er tritt damit grundsätzlich in alle Rechtsbeziehungen ein. Der Vermächtnisnehmer hingegen ist nicht Rechtsnachfolger des Verstorbenen. Das Vermächtnis verschafft ihm aber einen Anspruch gegen den Erben. Er oder sie kann damit grundsätzlich verlangen, dass der Erbe den Gegenstand des Vermächtnisses herausgibt.

Der Vermächtnisgegenstand muss allerdings nicht zwingend ein bestimmter Gegenstand sein, wie z.B. Großmutters Verlobungsring oder die Eisenbahnsammlung des Vaters. Klassischer Vermögensgegenstand ist beispielsweise ein bestimmter Geldbetrag.